Herbst – Erntezeit, golde Saison von Mu Cang Chai

Herbst – Erntezeit, golde Saison von Mu Cang Chai

Im zentralen Hochland bezeichnet man Kaffee als „schwarzes Gold“. Jedoch sind gelbe Reisfelder in der Herbstsonne für die Hmong am hohen Pass Mu Cang Chai am wertsvollsten.

Mu Cang Chai ist eine abgelegene Gemeinde in der Provinz Yen Bai

Gelbe Reisfelder sind in der Herbstsonne für die Hmong am hohen Pass Mu Cang Chai am wertsvollsten.

Mu Cang Chai ist eine abgelegene Gemeinde in der Provinz Yen Bai, entfernt ca. 360km von Hanoi. Hier ist der Wohnort vieler ethnischen Minderheiten, nämlich Hmong, Yao, Thai und Vietnamesen, davon die Hmong 90 Prozent der Bevölkerung der Gemeinde beträgt. Von Mitte September bis Ende Oktober ist Mu Cang Chai am schönsten, wenn es sich „einen gelben Mantel“ anzieht und die Landschaft dadurch mit kurvenreichen Terrassenfeldern brillanter wird.

In einer Höhe von über 1000m über dem Meeresspiegel entstanden Terrassenfelder seit vielen Jahren wegen landwirtschaftlicher Anbaumethoden der Hmong und des steilen sowie stark zergliederten Geländes. Deswegen wählten die Bewohner hier niedrige Hügel mit großer Fläche und sanfter Neigung aus und gleichzeitig nutzten Wasser aus den Bergbächen zur Gewinnung von Neuland. Der Reisanbau der Hmong auf terrassierten Reisfeldern ist eine einzigartige Kultur in Mu Cang Chai geworden.

Mu Cang Chai - schöne Sehenswürdigkeit in Yen Bai

Der Reisanbau der Hmong auf terrassierten Reisfeldern ist eine einzigartige Kultur in Mu Cang Chai geworden.

Kommen in dieser Zeit hierher, werden so viele Leute über die poetische Naturlandschaft im Nordwesten Vietnams, wo Terrassenfelder als nationale Sehenswürdigkeit eingestuft wurden, überrascht sein.

Entlang der Nationalstraße von Nghia Lo nach Mu Cang Chai haben Sie die Gelegenheit, große Täler, Felder am hang des Berges sowie sanfte Berge anzuschauen. Es hat den Anschein, dass Mu Cang Chai vergoldet wird.

Mu Cang Chai verfügt über ca. 700 Hekta Terrassenfelder

Im Jahr 2007 wurden terrassierte Reisfeldern in 3 Landkreisen La Pan Tan, Che Cu Nha und De Su Phinh vom Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus als nationales Erbe anerkannt.

Auf terrassierten Reisfeldern befinden sich kleine Häuser oder Hütte der Landwirte. In der Ferne ernt man Reis im Tal. Woanders fressen faule Büffel Grass auf der Weide, die Kinder spielen auf geernten Feldern miteinander. Die fliegenden Wolken hüllen den hohen Gipfel um, während der Bach sich am Fuß des Berges schlängelt. Alles schafft ein nicht nur friedliches, sondern auch wunderschönes Naturbild.

Mu Cang Chai verfügt über ca. 700 Hekta Terrassenfelder, davon etwa die Hälfte in 3 Landkreisen konzentrieren: La Pan Tan, Che Cu Nha und De Su Phinh. Terrassenfelder bringen sowohl hohen und stabilen Ertrag und leisten Beiträge zur Verbessrung des Lebens der Bewohner und Beschränkung von Abholzung für den Anbau, bilden als auch eine imposante Sehenswürdigkeit. Im Jahr 2007 wurden terrassierte Reisfeldern in 3 Landkreisen vom Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus als nationales Erbe anerkannt. Bisher bewahrt man noch die Sitten, Bräuche und Rituale bei der Gewinnung von Neuland und dem Anbau von Terrassenfeldern.

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Übersetzt von Giang Dang